Der Name Captain Cook ist eng mit der Erforschung und dem Ausbau der geografischen Karten der Welt verbunden. James Cook, der Hauptfigur hinter diesem Namen, war ein britischer Seefahrer, Entdecker und Kartograph, der im 18. Jahrhundert lebte. Während seiner langen Karriere unternahm er drei große Reisen zu den damals noch unbekannten Regionen der Welt, was sein Name in die Geschichte einbrachte.

Die Frühzeit des Lebens und seine Ausbildung

James Cook wurde am captain-cooks.at 7. November 1728 im englischen Marton bei Middlesbrough geboren. Seine Eltern waren James Cook senior, ein Landarbeiter, und seiner Frau Grace Pace Cook. Aus dem gleichen Dorf stammte auch der Vater seines Bruders John Cook, die ersten direkten Nachkommen auf seinem Geburtsort. Bereits in jungen Jahren zeigte sich James’ Interesse für die See sowie seine Fähigkeit zum Lernen. Er besuchte eine Grundschule in dem Dorf und später im nahegelegenen Airey Holme Farmhouse.

Im Jahr 1745 trat Cook als Schiffsjunge auf einem Handelssegler an, um Erfahrungen zu sammeln. Drei Jahre lang war er bei der Reederei von Thomas Smith in Whitby tätig. Dann wechselte er zur Merchant Navy und machte sich dort einen Namen durch seine außergewöhnlichen navigativen Fähigkeiten sowie sein Verantwortungsbewusstsein.

Die Reisen

Cook’s erste große Reise begann im Jahr 1768, als er vom britischen Parlament zum Kommandanten der HMS Endeavour ernannt wurde. Ziel dieser Mission war es, den südlichen Sternhellern und die geografische Position des damals noch unbekannten Landes zu finden, das von dem französischen Seefahrer Bougainville entdeckt worden war. Nachdem er Tahiti passiert hatte, segelte Cook durch den gesamten Pazifik in Richtung Neuguinea und entdeckte die australischen Küsten sowie das heutige Tasmanien.

Während seiner zweiten Reise (1772-1775) leitete Cook drei Schiffe mit dem Auftrag an, einen Weg um die Welt zu finden. Sein Schiff, die HMS Resolution, segelte durch den Südpolarkreis in Richtung des heutigen Antarktiska und kehrte schließlich über das östliche Sibirien nach England zurück.

Bei seiner dritten Reise (1776-1780) leitete Cook drei Schiffe zu einer weiteren Erforschung der Pazifikregion. Sein Ziel war es, den westlichen Pazifikküsten Ozeaniens und die geografische Position des damals noch unbekannten Landes zu finden, das er als « Neue Holland » bezeichnete.

Leben nach seiner Rückkehr

Nach dem Tod von James Cook am 14. Februar 1779 auf den Sandwich-Inseln bei Hawaii kehrte der britischen Hafenstadt Whitby eine Niederlage mit sich zurück und wurde auch in England, wo seine Leiche als Totenmaske erhalten blieb, ein wahrer Held.

Seine Nachkommen brachten die Familie nach Kanada. Ein Sohn von James’ Bruder, William Cook, setzte nach 1786 die Suche nach seinen verlorenen Familienmitgliedern fort und fand schließlich eine enge Verwandte, wie den Vorfahren einer Tochter eines Cousins des Mannes.

Insgesamt zeichnet sich das Leben von James Cook als herausragende Erscheinung ab. Sein Name ist mit der Kartierung einiger der am weitesten entfernten Teile unseres Planeten verbunden und fügte zu unserer Weltbild bei.

Die wissenschaftlichen Entdeckungen, die er auf seinen Reisen machte, haben eine wesentliche Rolle in den Karten und Atlanten des 18. Jahrhunderts gespielt.

Erforschungsgeschichte

Seine erste große Erfahrung als Seefahrer sammelte Cook während der zweiten Voyage of the Endeavour im Jahre 1772-75, wo er sich an Bord der HMS Resolution in einem antarktischen Winter befand. Dies war jedoch auch das erste Mal, dass ein britischer Seefahrer zu dieser geografisch abgelegenen Region gereist ist.

Im Jahr 1819 kehrte der Entdecker James Cook mit seinem Schiff Endeavour in seine Heimat zurück und wurde von den Einheimischen sehr freundlich empfangen. Für sein Engagement bei seinen Expeditionen zum Studium der Wissenschaft, insbesondere für die Erforschung der geografischen Verhältnisse im pazifisch-australischen Raum sowie für die Schaffung des ersten Atlanten auf Basis der neuen Entdeckungen wurde er auch geehrt.

Nach Cooks Rückkehr wurden seine Leistung in den britischen Königlichen Geographischen Gesellschaft, der British Association for the Advancement of Science und bei anderen wissenschaftlichen Institutionen zu einem zentralen Thema. Seine Entdeckungsreisen lösten eine Welle an Aufmerksamkeit für die geografische Erforschung aus.

Die Forschungen von Cook haben maßgebliche Bedeutung in der Geschichte des Atlantik gehabt und haben erheblich zum Fortschritt der Navigation, Kartographie und zu dem besseren Verständnis unseres Planeten geführt.